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Was ist eigentlich Controlling?

Unter Controlling versteht man ein System der Planung und Steuerung des Betriebes durch wenige, aber wichtige Kennziffern. Damit soll gewährleistet werden, dass ein Unternehmensplan erfolgreich umgesetzt wird. Dazu werden von Zeit zu Zeit bestimmte Kennzahlen berechnet, mit der Planung verglichen und festgestellt, ob es positive oder negative Abweichungen gibt. Jede Abweichung wird auf ihre Ursache untersucht, damit positive Abweichungen verstärkt und negative Abweichungen in ihren Auswirkungen korrigiert werden können.

In der Industrie, im Handel, vorwiegend in Großbetrieben gibt es heute in jedem Betrieb einen Controller oder ganze Controllingabteilungen.

Wie aber sieht es im Handwerk aus? Wird dort ein Controlling überhaupt benötigt?

Bei vielen Gelegenheiten, z.B. beim Wettbewerb "Top-Gründer im Handwerk 2004", wird immer wieder als wichtigstes Erfolgskriterium das Controlling genannt. Nicht umsonst wird von Banken beim Rating nach Basel II danach gefragt.

Kann es sich das Handwerk leisten, ohne Controlling auszukommen?

Diese Frage kann sicher mit „Nein" beantwortet werden. Das hat viele Gründe, vor allem aber den, dass im Handwerk wegen des ständigen Auf und Ab der Saison und der schon lange andauernden Talfahrt der Konjunktur, ein Betrieb ohne Controlling verloren ist und bei Banken keinen Kredit mehr bekommt.

Was hält die Bank von Controlling?

Es wird nach der Ansicht aller Fachleute in Zukunft kein Betrieb mehr einen Kredit erhalten, der kein Controllingsystem betreibt. Je besser das System ist, desto preiswerter wird der Kredit sein.



 
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